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fen , daß er durch Ranke von Personen, mit denen er jin den engsten Verbindungen siuhnd, solches eingebüßt !habe. Dieses erhöhet aber nur noch mehr den Edel-muth des Sohnes, der nicht nur alle dieses Unrechtwieder gut gemacht, sondern sogar das Glück der andernerwähnten Personen gebauet hat. Wie sehr verschieden |von andern, welche fähig sind , Eltern und Verwandtein Dürftigkeit schmachten zu lassen, wenn dieselben ih-nen schon in ihren glücklichern Tagen nichts als Ga-tes erwiesen!
I- C. Ott.
VI.
An den Frost.
Am 22. Oktober 1785*
harter böser Frost Wie unbarmherzig hast du meinePflanzen alle verderbt!
Gestern noch war sichtcngrün meine Weinranke; schonrollen sich ihre Blätter zusammen. Jtzt kömmt dieSonne, schwarz wird das Laub, und jeder leise Hauchdes kalten Norden entblättert die eben noch so stolze Re-be : Traurig steht sie beym letzten Blatt, das ihr ent-fällt, wie die zärtliche Mutter beym Tod des letzten ih^rer Kinder. Kalt und zusammengeschrumpft ist jtzt ih-re Traube, wüF nicht mehr von gieriger Hand gepflücktund schmackhaft genossen ; verachtet wirft sie die Winrzerinn jtzt in die Gelte.
Noch hoffte meine Feldrübe den Wachsthum ; undihre Hoffnung hast Du zernichtet. Kalk ist die Erde, undversagt ihr die fruchtbare Nahrung. Jtzt erwartet sie