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„ Die Tugend herrsch' im Himmel — Hier„ Ist doch für Engel kein Quartier:
„ Denn sonst ertrotzte sie das Mehr;
„ Wir andre litten allzusehrSo zeigte noch ein kluger MannDes Volks und seinen Vortheil an:
Ihn zwangen Eyd und Bürgerpflicht;
Dann kam die Sache vor Gericht.
Bis aber alles ganz und gar,
In Brey gekocht, im Reinen war,
Trug er auf seinen Heerd erst Holz,
Und mahnte auf mit Bürgerstolz:
„ Wem Vaterland und Freyheit theu'r„ Der wehre sich mit Muth und Feur;
» Er setze Leben, Ehr und Gut,
„ Und zeig' Athemenser-Vlut:
„ Denn dieser Aristides muß„ Hinaus; er macht zu viel Verdruß.r, Bey uns sind alle Bürger gleich!
„ Und nun, ihr Herren, wehret euch.
„ 2a! >. (sprachen sie aus Einem Ton')„ Der Herr verdienet Dank und Lohn;
Bey nächstem Anlaß werden wir,, Dann auch erkenntlich seyn dafürDas Ungewitter stieg im Kopf,
Wie stark erhitzte Milch im Topf.
Don Vaterlandes-Liebe brennt,
Wen vorher Eigennutz getrennt:
Nie hat die liebe Stadt AthenDie stolze Eintracht so gesehn.
Nur Aristides , nur Er warBey dieser Eintracht in Gefahr.
,, Ha! Aristides „, (schivuren sie)
„ Noch kanntest du die Bürger nie!
,, Wer weiß, was du im Schilde führst.
» Du glaubst dich Alles, und regierst» Und lebst so einzig und allein —