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noch weniger der Religion; Massen so es da zu einemBruch kommen sollte, so wurde jeder Religionsgenoß demSeinen helfen. Sie haben es lediglich eingegangen; Lu-zern aber könne, wenn es wolle, Conditionen setzen , be-sonders wegen dem Bisthum Basel; item den Herrenvon Freyburg und Colothurn in ihren Streitigkeiten zuhelfen. Im übrigen seye zu beobachten , daß, so man dievon Bern verbittern, sie sich mit Fremden verstehen , undUngemach auf uns ziehen möchten : Auch Falls Bern ei-gene Völker auf den Füssen erhalten, und dieselbe ausfremdem Geld besoldet wurden, so könnte das von sehrgefährlichen Folgerungen seyn. — Betten also gar sehr,man wolle doch der Stadt Bern nicht aus der Hand ge-hen ; hoffen auch die Löbl. Lander werden deßhalber kei«ne Jaicmsie fassen, da man ein gleiches an sie auch be-gehren werde, rc.
Nach abgestatteten Relationen hat man das Geschäftin genaue Ueberlegung und Berathschlagung zu nemmenangefangen.
Und Tags darauf, nämlich den iz. ist auch der GrosseRath gesammelt worden. Der päbstliche Nuntius Menatihat am nämlichen Morgen ein Memorial eingeleget, Kraftdessen er einer erlauchten Versammlung zu bedenkengiebt, was gestalten das Bisthum Losanna in der Land-schaft Waat begriffen, und deßhalber die katholische Re-ligion vernachtheiliget werden möchte: Deßgleichen hatauch der Herr Comte Gouone Safoyscher Envoye einMemorial eingegeben, damit auch seines Principalen aufdiese Landschaft führende Prätension in Betrachtung ge-zogen würde.
Nach abgelesenen so wohl diesen als den andernSchriften, wie auch der Creditiven der StädteiCBern,Freyburg und Solothurn, sind die Abgesandte von Bern«bermahlrn durch Deputierte, darbey dermahlen auch