Schriften, welche in diesen letztem Zeiten aus-er Schock der Freydenkern) gezeiget worden,sind m.t lelchaftestm Anmahnungen zu der siebedes Nächsten angefüllet; allein wenn die Be-gierde ihre Sache nur minder häßlich zu machendie wahre Ursache nicht ist, daß sie auf diese Artreden; wenn sie nicht das Gift ihrer Lehre un-ter dem Schutz einer schönen Sittenlehre zu ver-breiten verlangen; wenn sie endlich so eifrig inder That, als sie scheinen, für die brüderlicheHebe stehen, warum erklären sie sich denn widerein« Religion, welche so erwünschliche Gebo-the aufleget, so rührende Beweggründe bey-setzet, und so vortrcfliche Beyspiel in dieserÄugend ertheilet? Sie ist nicht zufrieden, daßsie die Menschen zur' Gegenliebe aufmuntere >weil sie die nämliche Natur haben > oder, wiedie Driften sagen, von einem nämlichen Gotterschaffen sind; sie sitzet noch erhabnere' als die.-Unglaubigkeit hat und haben kann, hinzu; sielehret, daß alle Wahrglanbige zu dem Ehren-ftand der Kinder Gottes erhoben seyn, daßalle einen nämlichen Vater, welcher Gott ist,haben - daß sie eine Nämliche Mutter , welcheC 2 die
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