Vorlesungen, mit denen er ihn unterrichte,Lehren der Gottlosigkeit wären, und der Weg ,den er ihm bahne, die Straße zu dem Laster sey,in eure best mögliche Versorg zu setzen gesucht.Diese . obschon höchst billige Beschuldigungsucht er von sich abzuleinen, und legt sie sehrarglistig der ssteligion der Hcyden auf, als welchezu einigen Lastern Gelegenheit gegeben hätte:nichts destominder ließ die Westwetsheit desEpikurs das Lasier ungestraft, oder verlangtedoch, daß die Obsorge solche zu bestraft« alleinden Menschen, welche oft die Laster loben ja be-lohnen sollen, überlasten werde. Dieß' allei-nig dienet sattsam die Schwachheit, oder viel-mehr die Schande dieser Lehre ganz klar auf-zudecken. Lukrez unterfängt sich dieselbe zurechtfertigen, Und setzt in seinem dritten Buch,rn welchem er die Unsterblichkeit der Seele be-streitet, statt der zukünftigen Pemen die un-ruhige« Empfindungen eines mit Lastern be-schwerten Gewissens (U> Und dieß ist nachseiner Meynung die einzige Pein der Boshaf-ten : daher da sie auf dieser Welt durch ihre
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