IX
der grösser» lateinischen Ausgabe.
Christenlehrer, noch wie ein nach Art der Wohlrednerschreibender Gottesgelehrter gemachet, sondern ein Mit«tel getroffen. Was immer nämlich die Gottesgelehrtenbeybringen, und aus der heiligen Schrift oder Ueberga-be wahr zu seyn beweisen, alles dieses trägt er vor durchGespräche zwischen einem Lehrjünger und Lehrmeister, undbestättiget es durch eben solche Beweise, wie die Gottes»gelehrten. Doch machet er über eine jede Sache keine be-sondere Abhandlungen, wie es der Gottesgelehrten Brauchist, sonder befleißt sich wie andere Verfasser der Christen-lehren die Glaubensbekenntniß, die Laster, Tugenden,Gebothe Gottes und der Kirche/ Sacramente, und dasVater unser auszulegen. Zu diesen Hauptstücken zieht eralles / was in der Gottesgelehrtheit enthalten ist, und zei-get auf eine gemeine / zugleich aber auch deutliche Weisedurch den Lehrmeister dem Lehrjünger an, was bey denGottesgelehrten durch Umschweife, und nur mit Folge-rungen / durch Antworten auf die Einwürfe abgehandeltwird.
Nur in drey Theile ist das ganze Werk abgetheilet.In einem jeden Theile sind zwo oder mehrere Abtheilungen;und in den Abtheilungen wiederum Kapitel; in den Ka-piteln aber gemeiniglich mehrere oder wenigere Absätze, de-ren Aufschriften in dem nach der Vorrede * gesetzten Ver-zeichnisse vorgestellet werden; in welchen obschon manleicht sehen kann, was immer, und in welcher Ordnunges in diesem Werke angebracht worden: will ich doch kurzvorhinein die Einrichtung des Verfassers und Ordnungseines Buches beschreiben. Der erste Theil zeiget denAnfang der christlichen Religion / und bringet auch der-selben Wachsthum bey, sogar von dem Anfange der Welther bis auf die Vollbringung des ewigen Lebens, wel-
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* In dieser Ausgabe stehen sie nach der Vorrede des Uebersetzersin die deutsche Sprache; und zwar nur jene, die zu diesem Bandegehören: welches auch bey den folgenden Bänden geschieht.