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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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2 Kapitel. 2 Absatz. zy

ge gleichkommende Schlauigkeit, damit sie uns mit sich irrdas Verderben stürzen, (d)

Ziehet an den Harnisch Gottes, ermähnet uns der hei-lige Apostel Paulus, (Br. an die Ephes. b, II u. w.) da«mir ihr widerstehen möget den Nachstellungen des Teufels;denn wir haben nicht zu streiten wider Fleisch und Blut,sondern wider Fürsten und Gewaltige, wider die Beherr-scher der Welt in dieser Finsterniß, wider die schalkhaft^gen Geister in der Luft. Darum ergreifet die WaffenGottes, damitihr am bösen Tage widerstehen möget, undin allen vollkommen verbleiben. Stehet dann umgürtetan euern Lenden mit der Wahrheit, und angethan mitdem Panzer der Gerechtigkeit, und seyd beschuhet an denFüssen mit der Vorbereitung des Evangeliums des Frie-den. Vor allen ergreifet den Schild des Glaubens , mitwelchem ihr alle feurige Pfeile des Eczbösewichts auslö-schen könnet : und nehmet den Helm des Heils, und dasSchwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Bit-tet allzeit im Geiste mit vielem Gebethe und Flehen, undwachet in demselben mir vielem Verharren.

Eben dahin zielet ab, was der heilige Apostel Petrus sa-get: (i Br. Pet. 5 , 8 .) Seyd nüchtern und wacher; denneuer Widersacher der Teufel geht herum wie ein brüllen-der Löw , und suchet, wen er verschlingen möge: wi-derstehet ihm fest im Glauben.

F. Vermögen die bösen Geister dann so vieles die Men-schen zu Grunde zu richten ?

A. Ehe Christus gestorben ist, hatten sie eine sehr starkeGewalt. Schier alle Menschen waren unter ihrer Herrschaft,und es wurden denselben fast überall göttliche Ehren bewiesen.(00) Aber Christus hat durch seinen ?od und seine Aufer-stehung sie vollkommen besieget: er hat ihnen die Waffen ab-genommen , auf welche sie sich verliessen : er hat ihrer Herr-schaft ein Ende gemachet, sie vertrieben, und bey seiner Hrmr

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( 60 ) l.uo. 22 » Zi. -E. 5 » A. Cp. i ?etr. Z, 8- (00)

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