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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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z Kapitel. z Absatz.

ven Tod hat uns Christus mit seinem Vater versöhnet, dieHimmelöthüre hat er durch seine Auferstehung und Himmelsfahrt eröffnet, durch seine Lehre uns unterrichtet/ durch dieWunderwerke erschrecket und bewogen , durch die Sendungdes heiligen Geistes bekehret und veränderet, durch seine Gnarde und die Sacramente das Leben verschaffet, uns gestärket,und ernähret, durch sein Opfer geheiliget, dem Vater dargerbothen, und gemachet, daß uns Gott aufnehmen möchte. Erist unser Fürsprecher, Mittler, Beschützer, und Haupt. DenTeufel hat er anstatt unser an dem Kreuze überwunden, undübcrwindt selben täglich in uns, wenn wir durch Mitwir»kuug mit seiner Gnade desselben Versuchungen widerstehen.Endlich wird er auch uns helfen , daß wir bis zuletzt verhar-ren mögen, und als Besieger dieses Feindes in die ewigenhimmlischen Freuden werden eingeführet werden.

F. Hat Gott gleich nach der Sünde den Menschen dieseBarmherzigkeit ««gedeihen lassen ?

A. Gott hat zwar selbe gleich nach der Sünde der Memschen versprochen, aber nicht auch alsbald mitgetheilet. Erstnach beylaufrig viertausend Jahren ist der Sohn Gottes aufdie Welt herabgestiegen.

L. Welche sind die Worte, mit denen Gott den Menschenversprochen, daß der Erlöser nachmals Kommen solle ?

A. Gott hat die Schlange verfluchet, deren sich der Teusfel als eines Werkzeuges misbranchet harte die Menschen zumFalle zu bringen. Er hat aber besonders dieser Worte sichgebrauchet: Ich will eine Feindschaft erwecken zwischendir und dem Weibe, und zwischen deinem Samen unddesselben Samen. Selbes wird deinen Ropf dir zerschmet-tern. (Genes, z, 15.)

F. Was wollen diese Worte sagen ?

A. Daß der Mensch niemals werde etwas zu thun habenwollen mit der Schlange; an welcher auch die Menschen inder That einen Abscheu haben. Wie auch, daß zwischen denMenschen und dem Teufel, welcher unter der Schlange ver-stecket war, ein beständiger und unversöhnlicher Haß seyn wer-de. Endlich daß dermMns vvn einer Jungfrau solle geboh-

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