4 Kapitel, i Absah. b r
unumgängÜch haben mußten, dahin bringen wollen, daß sielang nach dem Erlöser sich sehnen, und eifrig selben begehrensollten : wie wir dann wissen, daß dieses auch von allen Hei/ligen im alten Gesehe geschehen sey. (L)
Hernach hat er wollen vorläufig uns zu erkennen geben,wer, und wie vortrefiich dieser Erlöser seyn würde, von wel-chem vor soviel hundert Jahren die Propheten besonders vor-sagen mußten seine Geburt, Leben, Tod, Begräbniß, Aufterstehung, und das übrige sowohl insgesammt als besonders,was er wunderliches im Leben und nach dem Tode wirkenwürde. <v)
Endlich hat Gott gewollt, daß selbst die Zufälle aufderWell seyn sollten ein Vorbild des Zukünftigen, und gleich-sam eine lebendige Weissagung dessen, was dem Messias ei-gen war, damit jene, welche der Messias durch sich selbst ,oder durch seine Lehrjünger zu Gott bringen würde, in derGeschichte des Vergangenen die Geschichte ihrer Zeit vorgezei-get sehen möchten, und hiemit nachdrücklicher bewogen wür-den diese Religion mit größter Ehrerbietigkeit anzuneh-men , und Christum von ganzem Herzen auf das beßte zuverehren. (iL)
F. Wenn der Messias erst nach viertausend Jahren ge-kommen, so sind ja alle, welche unter dieser Zeit gelebet, ver-dammet worden: denn mochten die Menschen thun , was sieimmer konnten, war ihnen doch unmöglich den Zorn Gottesaufzuheben, welchen alle durch die Erbsünde sich zugezogenhatten?
A. Auch dieses Uebel hat der barmherzige Gott abge-wandt. Es sollte der Messias der göttlichen Gerechtigkeitgenugthun für die Sünden aller Menschen, sowohl jenei>
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(6) Oenes. 49, 18. 8x06.4, iZ. Ilsi. l6, 1. lmc. 2, 2Z6c Z8- 8. 8erm. r6g, sl. Z. 6s verb. s. 4. 6c 8erm.
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