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ste aber nickt also sich verhielten, stund ihnen der Untergangund die ewige Verdammß bevor. (O)
L. Lebclen aber die Menschen also ?
A. Nur gar wenige, sogar auch von den Juden, ichwill nicht sagen von den übrigen Völkern, haben vor der An-kunft Christi fromm und gottselig gelebet; wie ich dieses baldhernach weitläustiger will beybringen, (l-l)
L. Warum hat Gott lassen so viele Völker vor der An-kunft des Messias zu Grunde gehen , und ewig verdammetwerden?
A. i. Gott hat dadurch wollen den Menschen zu verste-hen geben, wie verderbet die menschliche Vernunft sey, wennsie sich selbst überlassen wird, wie unvollkommen das nur aufsteinernen Tafeln geschriebene Gesetz, wie nothwendig erfo-deret werde die Gnade des Messias dasjenige zu ersetzen, wasweder die natürliche Vernunft, weder das Gesetz vermoch-ten. (1)
2. Gott hat denjenigen nicht Unrecht gethan, die zuGrunde gegangen. Sie haben sich ja freywillig in das Ver-derben gestürzet, nachdem sie von dem gerechten Gott ihrerverderbten Natur sind überlassen worden. Dadurch hat Gottauch seine Barmherzigkeit gegen jene, die selig geworden sind,mehr an den Tag geleget. Diese macheten zwar keine grosseZahl aus , weil Gott durch selbe nur hat vorzeigen wollen,was nachmals der Messias auf der ganzen Welt thun würde,(k) Billig war es ja, daß diese Gnade vor seiner Ankunftnicht mit solchem Uebermaasse mitgetheilet wurde, damit so-gar auch aus diesem die Menschen erkennen möchten, wie eis-
(6) Uoo inviWs ar^umentis» Lc 8cripNii-se ?atrnmgueeviöentillimis tellirnonüs tule prodsvit cI»nÜimu8I.it»ro ksllic« scriplo , cui titulus : Oe necsiUrsts iillei in 5e-Liinr Lbrilium: s6itus iuit srmo cluobus tomi» in 12.
(U) 8. in Lxpoüt, Üpiü. sll Lalat. c. z» n. 24. Lr l,. 6seateckir:. ruck c. iy » n. ZZ. (I) komsn. 8, Z- 8. Xu^. epikt.14Z , »I. 144 ,6 ^n«ü. n. Z. Lr 8erm. 12;, sl. -Z, sx 8irrnouä.«. 2. äc 8erm. izü, n. 6. (X) R>omsn. p» 22. 8. b.eo Nsxn.
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