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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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4 Kapitel. 2 Absatz. Hz

27.) Du sollst deinen Nebenmenschen lieben Wie dichselbst, (L)

F. Haben der Adam und die Eva mehrere Kinder er»zeuget?

A. Gewiß gar viele; denn sie haben über neunhundertJahre geleber, und unterdessen, nach dem Ansspruche derheiligen Schrift, (Genes. 5, 4. und r, 28.) Söhne undTöchter erzeuget. Gott bat sie nämlich gesegnet, daß sie wuch-sen , und sich vermehreten.

L. Wieviel Hai dann eigentlich der Adam Kinder gehabt?

A. Die heilige Schrift zeiget nur drey an, den Cairh.Abel, und Sech; von den übrigen aber meldet sie Nichts. (O)

L. Warum bringet die heilige Schrift nicht auch di«Namen der übrigen bey ?

A. Weil die heilige Schrift in der Geschichte der Men-schen nur jenes uns berichtet, was zu der Erkenntniß der Re-ligion gehöret. Nun zu der Religionserkenntniß ist genug,daß wir wissen die Nämen des Cain , Abel, und Sech: wieauch daß uns angezeiget werde, es habe der Adam mit der Evanoch mehrere andere Kinder erzeuget, deren Nachkömmlingein den folgenden Zeiten sich auf dem ganzen Erdkreise ausge-breitet haben. (L)

F. Was meldet die heilige Schrift von dem Cain ?

A. Daß er derErstgebohrne des Adam gewesen,dem Feld-baue abgewartet, (Genes. 4, i,«. w.) von den Früchtender Erde dem Herrn Gaben gcopferet, (Ald. z.) Gott aberweder ihn, noch seine Gaben angesehen habe. Daß er au-Neide und MiSgunst seinen Bruder Abel umgebracht, (Ald.5 und 8.) weil Gott den Abel und seine Gaben angesche»hatte: (Ald. 4.) weßwegen Cain von Gott ist verfluchet wor-den,und zur Strafe wegen dem ermordetenBruder auf der Er-de herumgeschweifet, und flüchtig gegangen ; Gott aberh^eden Lain gezeichnet, daß ihn keiner, der selben untres-__sie»

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