L8 r Theil. i Abtheilung.
Lergebnrt Bürger der himmlischen Stadt werden. Deswe-gen sage: der Apostel, (r Br. an die Corinrh. 15,46.) DasGeistige ist nicht vorher, sondern das Thicrlicke; her-nach das Geistige.
2. Cain Hai das Irdische gelr bet; wie man aus diesemgar wohl kann abnehmen, daß er der erste Erbauer einer Stadtgewesen, und als ein Bewohner der Erde ein irdisches Vater-land, und eine Ruhe auf dieser Welt nur gesuchet hat.
z. Weil er in sich selbst verderbet, und boshaft war, hater die Religionsübungen und Pflichten nur auf den Scheit»hin verrichtet, keineswegs aber selbe vor allen, und besonderssich angelegen seyn lassen. Von den Früchten der Erde opfer-te er zwar Gaben dem Herrn, aber nicht von den beßten undfettesten.
4. Er ist hoffartig und neidig gewesen.
Z. Er hat seinen Bruder gehastet, verfolget, und um-gebracht. Und warum erschlug er ihn? saget der heiligeApostel Joannes : (1 Br. Ivan. z, i:.) weil seine Wer-?e böse waren, die seines Bruders aber gute.
Also sind beschaffen alle von der irdischen Stadt. (?§)
L. Wie ist der Abel ein Vorbild der himmlischen Stadtgewesen?
A. Weil er von allen irdischen Begierden gänzlich frey«nd ledig gewesen, auf der Erde wie ein Wandersmann sichverhalten hat, keine Stadt erbauet, und Gott allein gele-bet. Dessen Verehrung und Anbethung hielt er für seinewichtigste Pflicht, und war vor allen diese zu erfüllen beflissen»Sein Tod ist ein Vorbild Christi und aller Gerechten gewesen,welche nachmale von den Gottlosen bis an das Ende der Zei-ten unbillig würden verfolget werden.
F. Wie ist der Abel ein Vorbild Christi, und Cain derJuden gewesen ?
A. Auf vielerley Weise.
r. Cam
(K) Viäe lupi-s Ilt. (I, I<LN) vsna tetbimonia ex l4-bri« v. HussUllini cje <üiv. v. äestunpts. Lonlule eÜLM I4br>u»IZ mtegrum» kell prsesertim c. 2 , z» L Lc 7 . Lc e. 8 , v. i.