k 4 Kapitel, s Absatz. 6y
r. Cain ist zuvor, Hornach der Abe! gebohren worden.
Die Juden sind vorher auf der Erde gewesen, ehe Chri-stus in der Zeit auf die Welt gebohren worden.
2. Cain, weil er ein Ackersmann gewesen, hat eben da-durch die Juden vorgestellet, als welche nur den irdischen! Dingen nachtrachteten, und das Zugängliche verlängeren.
Abel ein Schäfer hat Christum den Hirten und Bischofunserer Seelen, einen guten Hirten, und den vornehm-sten aus allen Hirten (i Br. Pet. 2 , 25. Ivan» ic>, n.und i Br.Pet. 5, 4.) vorgebildet. ( 0 )
z. Cain verehrete Gott nur mit dem Munde, sein Herzaber war weit von Gott entfernet. Eben dieses hat Gottauch den Juden vorgeworfen. (Match, r z, 8.) (?)
Der gerechte Abel hat sich selbst als ein heiliges und un-beflecktes Opfer Gott dargegeben; die Gaben aber von seinenHeerden brachte er zu einem Zeichen jenes innerlichen Opfers.
Christus (Ich rede wie der Apostel im Brief an die Hebr.y, 14.) hat durch den heiligen Geist sich selbst unbefleckerGott aufgeopferet.
4. Gott hat den Cain, nach dem Zeugnisse der heiligenSchrift, (Genes. 4, Z und 4) und seine Gaben nicht an-gesehen ; auf den Abel aber und sein (Opfer die Augengewandt.
Es wird auch in der Prophezeiung des Malachias (AmI K. io V.) von den Juden gesaget: Ich habe an euch keinGefalle», und rvill keine Gabe von eurer Hand annehmen.Von Christo aber: (Match, z, 17.) Dieser ist mein ge-liebter Sohn, an welchem ich ein Wohlgefallen hak>e.Er hat Hat einem Opfer die Geheiligten in Ewigkeit glück'selig gemacher. (Br. an die Hcbr. io , 14.) (())
5. Cain hat aus Neide und Misgunst seinen BrudeAbel umgebracht. (8)
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