Buch 
Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
JPEG-Download
 

7» r Theil, i Abtheilung.

Die Ittden habe» aus Neide lind MiSgunst ChristumJesum umgebracht , der fürwahr ihr Bruder gewesen , weiler von dem David hergestammet. (b>)

b. Die Stimme des Blutes Abels hat von der Kcdewider den Lain zu Gott geschrien. (Genes. 4, ro.) DasBlut Christi, wie der Apostel (Br. an die Hebr. 12,24.)herkommen läßt, redet best r als der Abel; denn es hält umVerzeihung und Barmherzigkeit au. Es begehret auch nureine Rache witer die Jude» und übrigen Sünder, welchedurch ihre Verstsckung selbes nnkräftzg machen. (?)

7. Cain hat zur Straf? des Brudermordes auf der Er-de hernmschmeifm, und flüchtig gehen müssen. (Genes. 4,k H.) Die Juden sind zur Strafe ihres zugleich Bruder - undGottesmordS aus dem Judcnlande vertrieben, und in die gan-ze Welt zerstreuet worden. (V)

8. Gott hat den Lain bezeichnet, daß ib» keiner, derselben antreffen würde, umbringen möchte. (Genes. 4, r z.)

Die Juden haben das Zeichen der Beschneidmig , durchwelches sie von den übrige» Völkern unterschieden sind; undsie werden bis au das Ende der Welt verbleiben.

F. Warum meldet die heilige Schrift vielmehr etwasvon dem Seih als den übrigen Kindern des Adam?

A. Weil das Geschlecht und die Nachkommenschaft desSech viel frömmer und gottsfnrchtiger gewesen als alle übri-ge ; und aus seinem Stamme und Geschlechte der Messiassirllte gebohren werden. (X)

Dritter Absatz.

von den verderbten Sitten der Menschen, und derallgemeinen Sündfiurh.

F. Was für ein Leben haben geführet die Söhne deSCain,u>d die übrigen Nachkömmlinge des Adam ?

A. Schier

(8) lllLttk. 27°, 18. ( 1 ) llebr. k2, 24 Ar sey. (V) Vl-

sm. ^n^nKini tekimoniZ m Lssl. gy, lit. (t) ör in ?ls1. 58.

Atri ör -z cout. kank, lit. (l) (X) Viäs iupkL lit. (li-