4 Kapitel. 4 Absatz. - 75
A. Das wenige, was von diesem die heilige Geschichtebeybringe!, ist dieses.
Nee hat seine Söhne Sem und Japhet-gefegnet, welcheein gewiß frommes Leben geführet; der Cham aber sammt sei-nem Soime Chanaan, weil er mit dem berauscheten und schla-fenden v'arer das Gespött getrieben, hat von dem Vater denFluch davongetragen, (lH
Als sich nun die Menschen vermehret hatten, wollten sieaus Hoffart durch ein merkwürdiges Gebäude sich berühmtmachen, ehe sie voneinanderscheiden würden.
Sie haben dann einen Thurm zu bauen angefangen, wel-cher bis gegen den Himmel hinaufreichen sollte. Dieser Thurmwurde genannt Babel, das ist, der Thurm der Verwirrung,wegen der Verwirrung der Sprachen. Denn aus Anordnungdes über sie erzörneten Gottes, damit die Bauleute durch dieungewöhnliche Redensart in ihrer Arbeit sollten verhinderetwerden, haben sie vieles vorgebracht in verschiedenen und sol-chen Sprachen , die sie selbst untereinander nicht verstunden.Und auf solche Weise sind sie schleunig weggezogen, indem ei-ner den andern als einen Auswärtigen verließ. (L)
Also sind die vielen Menschen in der ganzen Welt zerstreuetworden.
L. Sind die Menschen lange bey der Erkenntniß undVerehrung des höchsten Gottes verblieben ?
A. Was verderbet nicht die nachrherligeZeit? Das Lo-ben der Eltern war schlimmer als der Voreltern ; und sel-be haben Minder erzeuget, die noch schlimmer als sie waren;(blornr. z, Oäe b.) und diese wieder eine noch weit schlim-mere Nachkommenschaft auf die Welt gebracht. Also ist mit
dem
(8) Oeneü 9 , 20 äriegg. 8. ^ 6iv. I). I,. 16, e. i,
v. i. Lc c. 2, n. l §L2. item eorit. 8L.uk. 8.12» c. 24. (6)
Oenek. n, 1 Llsgq. 8. 8. 16 äs 6iv. O. c. 4. donlule
chibrnm herriLräl Ocmxxr. Orst. tUsli. 83cerä. äs g'smploUierotul. 8.2, c. 4, nbi pinra rsperies soitu äi^va äs tnrri Za-bel. Ocrnüiis stiam äo6kiüimi Zocnsrti I>ibros, quos inlsripütkdalsZ Hc LiiLllLsn » ubi plura äs äispsrLone Pentium.