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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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I Theil. I Abtheilung.

ordnete, wurde er aus selbem herausgebracht, und bekamdie Aufsicht über das ganze Egyptenland. (?)

F. Du bringest wunderliche und erstaunliche Dinge vor:aber fahr nur wetters fort. Wie ist der Joseph von dem Kerrker zu der höchsten Gewalt in EgYPten gelanget ?

A. Der König Pharao hat einen Traum gehabt, web >chen als Niemand auslegen konnte, hat der König vernom-men , daß Joseph in Auslegung der Träume wunderlich er-fahren sey. Es wurde also der Joseph frey gelassen, und er le-gere dem Könige, welcher durch die ihm vorgestellte Sacheverwirret worden , den Traum aus. Darauf hat der Königüber die Weisheit und den Verstand des Joseph sich verwun-deret, und ihn zuin Vorsteher des EgYPten gemacher. (O)

F. Wie ist aber Pharao daraufgekommen, daß Josephdie Traume so gut auslegen könne?

A. Er hat dieses gehöret von einem seiner Bedienten, !welcher, da er in eben diesem Kerker gelegen, zu seinem Glü- ^ck erfahren hatte, daß Joseph die Träume meisterlich ausle»gen könne, (bi)

F. Wie hat der Jacob vernommen, daß Joseph in EgYP-ten alles zu verwalten habe ?

A. Als es am Getreide mangelte, mußte Jacob seineSöhne in Egypten schicken, Lebensmirrel aldorr zu kaufen.Sie begaben sich dann zu dem Joseph als dem Aufseher überdas Getreid , welcher sich den Brudern zu erkennen gegeben,die von ihnen erlittene Unbild verziehen , und sie mit hinläng-lichem Getreide nach Haus geschickt hat. Doch hat er ihnenzuvor gesaget, daß die Hungersuoth fünf Jahre noch dauernwerde: sie sollten also mit den, Vater, allen ihren Kindern,und Angehörigen zu ihm sich begeben. Auf diese Nachrichtist Jacob mit Freuden in Egypten gezogen. (!)

F. Wo ist der Jacob gestorben?

A. In

(?) 6enek. zg, i ZL fsqg. 8 . in ?ü>1. 6i , n. Z (6)6enes. 41,7 ör 1'eqq. (kj) Lsnes. 40 , i 6t logg. (l) 6s-nss. 42. I Hülegg. öc c. 4Z, r Lc leg-;, öc c. 4Z, l Lc logg. ör46, löktegg.

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