Buch 
Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
JPEG-Download
 

140 i Theil, i Abtheilung. ^

sie vereiniget durch das Band der Liebe, welche zwar amfderErde angefangen, aber nur im Himmel ausgemachet wird.Aldort ist das Heiligthum Gottes, dessen die Bundes,ladeein Vorbild gewesen. Der Vorhang, durch welchen in demsalomonischen Tempel das Mlerheiligste von dem Heiligem ab-ges.nderetwar, steilere nach der Meynung des Apostels (Br.an die Hebr. y, 8 .) dieses vor, daß der Weg zum himmli-schen Hcillgthnme noch nicht eröffnet gewesen , bis Chrustusdurch den Tod den Vorhang seines Fleisches zerrissen , unddurch seine Auferstehung und Himmelfahrt den Zugang in dieewige Glückseligkeit uns eröffnet halte. Der Altar desRm..chwerkes ist ein Vorbild gewesen Christi in dem Himmel,durch welchen immer das Gebeth der Heiligen wie ein Ra eich- !werk vor dem Angestchte Gottes hinaufsteigt. Der aus un, ^qehauenen Steinen gemachte Altar , welcher in dem aussen, iVorhofe zum Opfer der Thiere bereitet war, hat geze.ger Chri-stum im sterblichen Fleische, welcher ausser der Stadt aufüemCalvariberge sich selbst am Kreuhe Gott geopferer hat. Erist aus ungehaltenen Steinen gemachet worden , um uns zuverstehen zu geben, daß Christus, als der Grundstein diesesTempels, keines Schneidens oder Aushauens bedürftig sey,damit er seinen Plah im Gebäude haben könne, weil er Nichtssünd- oder mangelhaftes an sich hätte. Es ist also Christusder Gott, Baumeister, Altar, Priester , das Schlacht-opfer , und der Grundstein dieses Tempels. Dieser Tempelaber wird von Christo nicht ausgebauet werden als nur amEnde der Zeiten, wann alle Steiue, die zu diesem Gebäudesollen gebrauchet werden , ein jeder an seinen Plaß wird ge-bracht werden. Alsdann wird das Gebäude, welches ewigverbleiben soll, eingeweihet werden ; welches Dauern in alleEwigkeit das aus vier Ecken bestehende Gebäude hat vorge-zeiget. (?)

(k) 8. kiieran. Lornmeot. in lUecli. o. 40. I>- > Com-

ment, in Lpist. Lplre?. c. 2. 8. Hieran, vsl potiuz?els-^ins in c. 2 biplies. v. 20. 8. 6re^. N. b,. Z4 Norsk. in gokc.10. Viäs ctiam ^uüores» äe guibus luprs prseksti luirins

Istc.