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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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I Theil. r Abtheilung.

L. Welche waren die übrigen Secten der Juden ?

A. Die Samaritaner, Hemerobaptistrn, und Hers-dianer.

L. Wer waren die Samaritaner?

A. Die Samaritaner waren unter den Juden, was beyuns jene, die eine Trennung in der Kirche anrichten ; dennsie hatten ihren eigenen Tempel, einen eigenen von dem recht-mäßigen unterschiedenen Altar, ihre Priester, welche unterder rechtmässigen Gewalt des jüdischen hochen Priesters nichtstunden. .

Ich führe diese Antwort etwas weitlauftiger aus.

Diese Spaltung, wie ich schon gemeldet, (Im r8 Abs. die-ses Kap.) hat angefangen unter dem Jeroboam,und ohne einigeVeränderung gedauert bis auf die Zerstreuung der zehnZünfte.

Als nach der Zertheikung der zehn Zünfte die Völker,welche von den Assyriern zu Samaria zur Beschüßung sindgelassen worden, von den wilden Thieren gefressen würden,und selbe vernommen hatten dieses deßwegen geschehen zu seyn,weil in selbem Lande Gott der Herr aller Dinge nicht verehretwürde; ist von dem assyrischen Könige ein Priester nach Sa-maria geschicket morden, der den Gottesdienst wiederum ver-richten sollte. Dieser Priester hat es gethan, doch also, "daß er zugleich die Gottlosigkeiten der Heyden beybehielt. Es !war also damals die samaritanischc Religion aus dem Heyden-und Judenthume zusammen gesehet. !

Unter der Regierung Alexanders des Großen hat der sar ^maritamsche Fürst Sanaballat die Erlaubniß von dem Köni-ge erhalten einen Tempel bey Samaria auf dem Berge Gari- jzim, eben wie der Tempel zu Jerusalem war, aufzubauen :

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