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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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ib Z Theil. r Abtheilung.

Siebenter Absatz.

Melche dre Eigenschaften des Gebeths seyn.

F. Wie muß man bethen, um von Gott zu erlangen,was gut ist? Welche ist die rechte Weise zu bethen ?

2t. Man muß bethen i. Im Namen Christi. 2. im Gehsie und der Wahrheit, z. Mit Demuth und zerknirschtemHerzen. 4. Mir Aufmerksamkeit, und folglich mit vorge-hender Bereitung des Gemüths. 5. Mit Vertrauen. 6.mit Beharrlichkeit.

Die erste Eigenschaft. Man muß im Namen Christibethen.

F. Was will dieses sagen. Beiden im Namen Christi?

2t. Es will sagen, durch Christum, und in Christo be-gehren, was immer zur Seligkeit nothwendig ist; dennwenn man was anderes begehret«, auch im Namen Christi,dörfte man doch deßwegen nicht meynen, daß das Gebethim Namen Christi geschehen sey : Denn es wird nicht imNamen des Erlösers begehret, was immer man nicht inAbsicht auf die Seligkeit begehret, saget der heilige Au-gustinns. (/V)

L. Warum soll man im Namen Christi bethen?

A. Weil den Menschen kein anderer Namen gegebenist, in welchem wir müssen selig werden. (Gesch. derpost. 4, !2.) Ein einziger Mittler ist zwischen Gort undden Menschen , Gott und Mensch-, Christus Jesus, (rBr. an den Timoth. 2, 5.) durch welchen allein wir ei-nen Zugang haben zu Gorr. (Br. an die Röm. 5 , 2.) (6)

F. Wer-

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6c i,. 10, c. 4^, n. 69.