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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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Z Theil. 2 Abtheilung.

Wenn aber von dem öffentlichen Gebeth« die Rede ist,muß man freylich in jener Sprache bethen, deren sich die KirrP bedienet. Dieses werde ich unten (In dies. Abth. 6 Kap.i Abs.) klar beweisen, und zugleich zeigen , daß die Kirchein diesem einerley Meynung mit dem Apostel habe.

Viertes Kapitel.

Von dem Geberhe des Herrn.

Erster Absah.

Vor: dem Gebethe des Herrn insgemein. DesselbenVorrede wird erkläret.

F. Ä^elches ist unter allen das vortrestichste Gebeth ?

A. Jenes , welches wir das Gebeth des Herrn nennen,weil Christus selbes gemachet hat. (A)

Es ist aber unter allen andern das vortrestichste, theilsweil es Christus selbst gelehret hat; theils weil es in wenigenWorten alles enthält, was wir von Gott, und wie wir esbegehren sollen. (6)

Selbes besteht in einer Vorrede, und in sieben Bitten.

( 0 )

Die Vorrede ist diese:

Vater unser , der du bist in dem Himmel.Hernach folgen die sieben Bitten:

r. Geheiliget werde dein Namen.

2. Zukomme uns dein Reich,z. Dein willen geschehe wie im Himmel, also aufder Erde.

4. Gieb uns heut unser tägliches Brod.

5. Und

(H) Nsttb. 6» y. l.uc. li» 2 . Viöe etiam bit. leg. (6)8. (VprisIi. h,. Orst. Dom. 8. Hußull. Lpitt. izo» sl.

r>ä prob. c. ii, n. 2i. üc o. 12 , n. 22. I'ertull. b,. «lsOr». pauit, poA initium. (L) 8.^u^ult. Lncliir. c. 114, n.30. uz 116. s äe 8erm. l)oni. in monte c.4, n.