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z Theil. 2 Abcheilung.
verrichtet wurde, wie es ißt noch in den meisten Klöstern ge-schieht, besonders in jenen, die nach der Regel des heiligenBenedictns leben.
L. Warum stellet man das Weihwasser zu dem Eingän-ge der Kirchen hin ?
A- Damit das hineingehende Volk mit der Gnade Got-tes durch dieses Wasser von den läßlichen Sünden gereini-get werde, ein reineres Gebeth verrichte, und leichter, wases begehret, erlange.
F. Ist dieser ein neuer oder ein alter Brauch ?
A. Es waren vormals bey den Kirchenthüren Brünneoder mit Wasser angefüllete Geschirre, damit das hineinge-hende Volk die Hände und den Mund waschen könnte; denndieses gebühret? sich , weil ein jeder, wie ich schon (In dies.Abch. 7 Kap. 22 Abs. zo Zahl.) gesaget habe, den heiligenLeib Christi mit ausgestreckter Hand von dem Priester em-pfieng, und in den Mund legete. Dieses war im viertenund fünften Jahrhunderte schon gebräuchlich, wie man eSaus dem Eusebius in der Kirchengeschichte, dem heiligenPaulinus, Synesins, und andern sieht, (f) Es war aber ge-bräuchlich selbes Wasser zu segnen; denn die Kirche brauchetNichts ohne vorläufige Segnung , wie ich schon (In dies.Kap. 2. Abs.) gemeldet habe. Dieser Brauch dauert bisitzt; denn es giebt bey uns viele Kirchen, bey deren ThürenBrünne sind, und man findl keine, bey deren Eingang nichtein Weihwasser wäre.
F. Zu was solle man das Weihwasser brauchen ?
A. Ich habe dessen vielfältigen Gebrauch schon angezei-get. Ueberdas solle man es in alle Häuser bringen, aldanach Gebühr und in allen Zimmern neben dem Bette aufber
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