Band 
I. Theil
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156 Hollands Absichten-Nachbarschafft.

ein gutes Jahr vorbey biß man eine Anzahlderer schon würcklich in Holland vorhande-nen Ariegs-Schiffen rechtschaffen ausrüstet,sonderlich in einer Verwirrung - ich will nichtsagen, daß es noch länger wurde biß eineFlotte aus var-viL oder Indien nacher Hol-land gebracht wurde, und wann auch einesolche würcklich ausgerüstet im Hafen da-selbst anzutreffen wäre, welches doch nicht ist,indeme allda nur so vil Kriegs-Schiff unter-halten werden , als zu bedeckung der Handel-schafft und Provintzen erfordert werden;sollen nun solche Schiff nacher Luropr Über-fracht werden, so stunden die Indische Han-delschafften entblößet. Es ist auch ohne Semallzuaewiß, baß nicht Holland aus Indien ^mit K'riegs-Schiffen könne versehen, sondernalles umbgekehrter müsse gehandlet werden,darumb ist es kein zweyffel, daß Hollandauch von einer eintzigen benachbarten Macht,sonderlich zu Land kunte umbgestossen wer-den, wann es nicht von einer anderen zumTrutz unterstützet wurde, welches aber jeder-zeit geschehen ist, und noch geschehen wird,es seye dann eine sonderbare Verhengnußobhanden, so auch denen allermächtigstenStaaten widerfahren kan.

Weil nun i. Holland diser Unterstützungjederzeit kan versichert seyn. 2. Item weil 'derer Nachbarn, so an ihrer Erhaltung Theilnehmen, vile und mächtige semd (nemlich

Engel-