Band 
I. Theil
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Holland rZ5

mm wollen, damit er ihme zur Wehr, demairderen aber zum Anstos jederzeit bleibe.

(149.)

Holland entgegen muß gantz änderst ange-sehen werden. Ihr in Luropa besitzendesLand würde ihnen im geringsten nicht die-nen, umb von jemand andern einigen retpeAzuerlangen: Dann ohne dem daß es eng,kan es seine Innwohner nickt nähren, da-hero es auch im Fall eines ernstlichen Angriffsmit wackern beschützeren nicht wurde aufzihenkönnen, wie es dann das Jahr 1672. ge-geben, in welchen die Holländer (ungeachtetnun ihr Land wegen Kauffmannschafft un-vergleichlich Volckrercher ist, als es sonst nichtseyn kunte)in Zeit von einem Monath lunN ü-berAchzig veftungeuund wichtige Schantzen.verlohren, da sie doch zu Land keinen Feindals allein Frankreich, Lötn, und den Bljchoffvon Münster hatten, woraus klärlich zuse-hen, daß in der That die Stärcke einer Re-publickznicht im Geld , auch ruckt im blos-sen Vestungen , Canalen rc. bestehe, son-dern in rvackern Volck , und dessen klu-ger anführung. Die grosse Macht, so siein Indien bejitzen , mag in solchem Fallauch nicht helffen: Dann aus Indimbringtrrran entweder Waaren oder Schiff? mitWaaren schlagt man den geharnischten Feindnicht, die Schrff mögen zu Land noch ruderennoch streitten. und gesetzt, es kunte eine Schiff-Flotte dises alles leicht thuen, so gehet doch