Band 
I. Theil
JPEG-Download
 

Akt der Frannosen 1229

zuckt, und wieder erkaltet: zur äusserstenFreundschaffk verknüpfft, und wieder ver-gessen. Sieverzweifflen sobald als hoch siekurtz vorhero ihre Hoffnung gespannt. Las-sen sie bey glücklichen Fortgängen eine rechteLörven-Art an sich blicken, so ist nichts aufder Welt soniederträchtig als ein Frantzoß,wann er sein Unglück begrerffet. Sie liebenund schätzen sich hoch, und ist einer etwaswenigs mehr als andere ansehnlich,so dunckter sich so gut, daß er leicht anderen Völckerneinen König kirnte abgeben. Sie erkennendie Macht ihres grossen Königs gar zu wohl,und kommen daher öffters in Gedancken,daß an solcher auch jeder aus ihnen Theil ha-be, und von anderen so gut müsse geforchtenwerden, alsderKänigselbst. Iener^.alSer vom Feind gefangen wurde, knürschte inder ersten Hitz mit den Zähnen, die Augen andie Wolcken schlagend, und indem er denBoden mit Füssen stampffete, sagte er: jeterLi trembler lLterre: Der ganye Erddo»den soll noch vor mir erzittern. Er hattezwar Wind gemacht; doch so weit wollen sienicht langen. Bekannt ist es was GraffOllFrantzöstscher Abgesandter an der Lürckr-schen Pforte gethan. Als der l)»upbm ibu-äovjcuz XIV. in Franckreich gebohren, unddie Zeitung davon an Leb gelanget, ließ erm fernem Haus das H Oeum singen, undetliche Pöller dabey loß brennen. Deröo.

Gggg ) UäNKj