Band 
I. Theil
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Art der Frantzosen

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Frantzosen seynd wie schlimmes Geld:

Der Guck» führrs malle welk.

welches theils von ihrem Fürwitz, welcherihnen im höchsten Grad beywohnet , her-kommet; theils von Begierd mderFrembdegroß zu werden , so ihnen etwa zu Hausnicht gelingen möchte; theils vorn ÜberflußrnüffgerLeuthin ihrem eignen Land; theilsvon der Aefferey anderer Völcker, welchealles begierig aufnehmen was nach Franck-reich schmeckt; und endlich , weil sie in deeFrembde offt Gelegenheit bekommen durchentdeckte Heimlichkeiten oder andere Wegihrem König einen Dienst zu thun.In fremd-den Kriegs-Diensten aber hat man die Frau-Hosen noch wenig gesehen. Ich weiß nicht obman ihnen etwann nicht traue; oder ob sieneben anderen Kriegs-Leuthen, wegen ihrerbesondern Art, nicht stehen wollen oder mö-gen, oderweil sie fürchten, es möchte sie einDienst wider Franckreich treffen, welches zuthun einem Frantzosen ja so schwerlich zuru-muthen,als daß er solle vom Glauben abfal-len. Iedannoch hat man offt und sehr vilFrantzosen in gar weit entlegenen Kriegs-Diensten gesehen, und zwar im Türckischen.

z. Ihr äußerliche Sitten seynd artig, fein,und voller Höflichkeit, wobey es doch ihnengantz nicht gezwungen anstehet. Da im Ge-genspiel die junge Teutsche und andere Her-ren