Band 
I. Theil
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Reichthum Frankreichs 122z

Gold und Silber ziehen sie aus Spanien undLeutschlandin grossen Stucken : davor ge-ben sie uns wieder entweder Wein die wirbegierig trincken/oderFrangew Spitz/ undandere Spielwerck; oder sie schicken das ge-sponnene/gewebte/ gestrickte/ gezwirnte undauf andere Art zu nichts gemachte Gold undSilber wieder herein m Borden/Brocaten,Irzpz ä'or Scc.und nehmen wiederum dreyoder vier mahl so vil XtMv oder gedigenesGold dafür. Und wer Nachfrag haltenwill, wohin doch das Silber und Gold kom-me ? kan mit guten Recht die Schuld aufder Frantzosen Weberei); sie aber noch mitbesserem Grund auf unsere eitle Hoffart,Neider-Pracht und Neugierigkeit werffen.Eben so gehet es mit Eisen/ Stahl und an-deren Berg-Arten/ welche sie roh aus Spa-nien und Leutschkand holen/ und wiederumgekünstlet heimschicken. Selbst die Engel-länder / welche doch der Künstlerey hal-ber mit denen Frantzosen eyffern / geste-hen/ daß vor vil Millionen Frantzvsische Ga-lanterien in Engelland jährlich übergeführetwerden.

6 . Weiter hat Franckreich Mangel anPferden / welche meistentheils aus Tentsch-land aufgekauffet werden müssen/ zumTheikauch aus Engelland. An Volck ist gar keinMangel / sondern es wibelt alles mit Leu-! then/ und ist dahero das Land vil besser be-Hhhh 4 bauet