18 18. AusbreüungderGriech.Sprach
Sach endlich aufdises an, ob die Sprach derdamahligen Cananäer oder Phönicier mitder Hebräischen verwandt wäre oder nicht ?Das erstere scheinet glaubbar, indeme derHc-bräer A!t-Vatter,als Abraham, Isaac undJacob in Canaan anseßig waren, und erstJacob wegen grosser Hungers-Noth zu sei-nen Sohn Joseph, damahligen Statthal-ter über gantz Egypten mit seinen gantzeitGeschlecht sich begeben. Dahero zu muth-Massen die Cananiter werden ihre Schreib-und Red - Kunst von dem grossen GOtteserleuchteten Mann Abraham erlernet ha-ben, als in dessen Haus die Weisheit so hochgestiegen, daß Joseph sein Urenckel die sonstso hochgeprieseneEgyptischeWeise zuSchan-den gemacht, und denKöniglichenHofsambtDem gantzenLand zu regieren bekommen hat.
18.) Dise Sprach - Kunst läge gewißlichbey denen Griechen nicht ob. Dann in nichtallzulanger Zeit entstunden unter ihnen einstge, welche sich auf deren Zierlichkeit beflissen,anfingen Reimen zu richten, und auf andereArt ihre Wohlredenheit an den Lag zu le-gen. Da sie nun merckten, daß sie durch disesMittl dieHertzen derMenschen an derSchnmführen könten,waren sie bedacht ihre Gedichtauch nutzbar zu machen. Dahero brachten sieunter dem jüssen Klang der Lieder die träfsttigste Lehren demVolck bey: welche,damirsienicht sambt denKlang in derLufft verschwun-