Betrachtung über die Gelehrtheit. 497
gen will solches (r. nicht aus Ketzerische»Büchern suche. (2. Seine Urtheil/ wiein Politischen/ also viel tausend mahl mehrinKirchischen Sachen inzuhalten wisse. (z.Kein End-Urtheil zufcillen sich unterfange,bis er nicht aus dem Grund verstehe / wases für eine Bewantnuß und Unterschied zwi-schen einem voZmsre oder Glaubens-Ar-tickel/ und zwischen einen ?ur>Äo vilci-xiinX habe/ d- i. einen solchen woran nichtdes Glaubens Reinigkeit/ sondern derZucht,und Sitten / auch Kirchischen RegierungWohlstand hasstet. Zchwolte auch nochsagen / bis er intcr t^uXÜioncm ^uris Lckäöli wohl und tieff/ und zwar in quoviscslu pLrticulÄrj, zu unterscheiden wisse. UlicVPU8 bic iabor. (4. Endlich wer ein Lieb-haber von schönen Sachen/ Gedancken,Reden, Lehren/ und sichererWissenschafftist/ fange wenigist feine Untersuchung anvon des H. ^uZuüini Buch lle civitLte vei.Oder er lese die Disputationen / so er mitden Ketzern gehalten / odW die Schafftenso er wider sie verfasset hat. Ich lebe derHoffnung wann er dieses thut/ solle es ihnweder hier noch in der Ewigkeit gereuen.
14. Ich komme nun auf andere/ welcheihr Leben nicht im Dienst des gemeinen We-sens/ sondern allein im studiere»/ das ist,in ihren eigner: Diensten/ Lieb und Lust, zu
drin-