Band 
IV. Theil
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498 bl. 109. Histori der Gelehrtheit.

bringen Vorhabens seynd. Darunter gibtes qar widereinander lauffende Absichten.Einige meinen alle ihre Arbeit zum Nutzendes Menschlichen Geschlechts anzuwenden.Wohl und Recht. Sie müssen aber allesso anordnen , daß es Visen Zweck erhaltenrönne, und ihnen die Warnungen des O-'cero , und andere damit verwandte wohllassen gesagt seyn.

i s. Theils suchen Ehr und Ruhm. Siefinden ihn auch offt; aber meistens nur beyihres Gleichen: da von andern ein jederGranadier, oder Kaust- oder Zimmermannmehr als sie geachtet wird. Über diß ge-rathen sie in Neid, in Haß, Verfolgungund sportliches Gezänck mit anderen, dienach eben diesen Ziel lausten: also gar, daßmanche ihr gröste Ehr und Ruhm im Zan-cken und Federsechten suchen. Elende weilsie dasGlaß aus dem Mist scharren, da ih-nen das Perle vor der Nasen ligetz,

16. Noch andere hängen eintzig jhremLustund Neigung nach, weiche weil sie unend-lich ist, sich über alles ausstrecken will.Disewollen ÖoÄores l^niverszjes seyn: keineSprach, keine aus den gewöhnlichen, undungewöhnlichen, natürlich und unnatürli-lichen, nutz-unnützen Wissenschafften sollezu erdenckm seyn, welche sie nicht wollen

eilige-