Band 
IV. Theil
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würcket meistentheils Gewaltthätig/ ste-cket an die Leibes - E äfft/ verderbt das ^Geblüt rc. und bringet weit mehr Krancke ^umbs Leben als die Kranckheiten selbfteaohne die Artzney nicht thun wurden.

4. XteäicinL non minus veneckc» gusmbeneüc-r eck, sagt ein gewisser Autor. Somuß auch /tvicennL selbst / so ein grosserArtzt er ist / bekennen / daß die Artzneyengifftig seyen / die Natur abmatten/ unddie Lebens-Täge abkürtzen rc. Derohalbendise Art von Artzeney nicht nur in keinewohl angelegte Republic solle eingelassen/sondern auch / wo sie schon eingenistet hat/verbannet werden. Wäre sie nutzbar ge^wesen/ so wurden die kluge Römer sichDerselben nicht bey 6oo. Jahren entschlagen >haben: oder sie wurden, nachdem einmahlDie Aertzt bey ihnen eingeschlichen/ dieselbenicht so schmählich widerumb des Landsverwisen haben. Ich kan einmahl nichtglauben / daß ein so kluger Staat/ als Romwäre, dises nur blindhin und ohne Urmchgethan: noch weniger glaube ich / daß nachVerjagung der Aertzte zu Rom mehr Leuthals vorhero gestorben rc. indeme wir nochbey unseren Lägen erfahren / daß auf denGebüxgen und auf dem Land / wo es weitvon den Städten abgelegen/ wo keine Aertztfeynd, die Leuth eben nicht jünger noch