Band 
IV. Theil
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; 2 Q H4- Daß die Litteratur

che mit fpitzfündigen Schein-Gründen undTeufflischer Hirn-Gefpunst sie unversehensanfallen; wann sie nicht mit Waffen, undgenügsamer Lehr versehen ? Die ungekehr-re Leuth, gleichwie sie das gute unschwchr iglauben, so seynd sie auch bald betrogenund verführet, wann sie niemand haben,Der sie nicht lasse mit dem Fürhang der Ein- ineu das Liecht der Vrrnunfft verduncklen. >Hatten die Engelländer und Teutsche noch- ^mahl soviel Gelehrte gehabt, als die Ketzer, 'wurden sie nicht vrrlohren seyn. Und inFranckreichchaß allda dieKetzer die Ubechandbekomen,rühret daher,weil sie in derGelehrt-heit den Meister gespilet. Dann das um ^wissende Volck last sich leiten durch dasBeyspiel und die Wort derer, die gelehrtseynd; indem es davor haltet, daß gelehrt -und klug seyn alles eines seye rc. '

6. Dazu kommet noch, daß unser Glaub )seinen Grund hat auf der heiligen Schrifft,deren Geheimnussen hoch, und vor den Sm- 'nen verborgen seynd. Dannenhero selbe !zu entdecken, und zu erklären es erleuchteKöpff brauchet, welche in den Büchern der ,Datiern bewunderet und in der Schrifft zu jHaus ftyen.DieWort können in mancherleyVerstand genommen werden; umb nun denwahren zutreffen will es wohl gelehrte undgewagte Leuth haben. Und wann es aufStteitt> Fragen ankommt, und auf Kir- .

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