Band 
IV. Theil
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zur Religion nöthig.

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wurden solche Mißgeburten nicht an denTag gekommen seyn. Man könte hin-zu thun , daß so manche andere mit nach-grüble» in hohen Dingen gantz verwirretwerden, indeme sie disputiren von Unsterb-ligkeit der Seelen, den Teufflen, Englen,Menschwerdung, Dreyeinigkeit, und an-deren dergleichen, und dabey das Lischtdes wahren Glaubens vermehren: welcheja, wann sie hatten wollen einfältig lebenund vergnügt seyn zu glauben, und dabeyzu verstehen allein das, was ihnen natür-licher Weiß nöthig wäre, nicht aber in de-nen Glaubens-Sachen auf augenscheinlicheBeweise getrungen, noch die göttliche Ge-heimnussen nach dem Fuß der menschlichenSinnen abgemessen hätten, in solchen Irr-sal nicht solten verfallen seyn.

5. Es wird hiewider auf der anderenSeithe gesagt: weil die Catholische Reli-gion jederzeit mit so vilen Feinden umrin-get ist, so wäre, die Gelehrtheit von ihrzu entfernen, eben so vil, als ihr den Armbabhauen, womit sie sich vertheidigen muß:wie es bereits in Vorschlag gehabt hattendie zwey gottlose Herren viocletiznug und)uliLnu8, welche umb selbe auszurotten aufdas äusseriste Mittel gefallen, denen Chri-sten die Bücher und Wissenschafften zu un-tersagen. Dann wie wird sich die Religionwieder Ketzer undGottlose verwahren, wel-Kk 4 che