§52 ii 6. Db es leicht
nun alles zu durchwandern darff man einemja wohl Glück auf die Reise wünschen ?
n. Nicht wenig wird die Belchwehr-ligkeit vergrößert durch die vilfältiqe Wi-derwärtigkeit der Religionen. Jede Re-ligion und Sect hat seine Gelehrte , welchevon allerhand auch gleichgültigen SachenBücher verfassen. Und selten geschihet es,Daß nicht von den Religions-Streitigkeitenetwas eingemischt werde. Welches sonder-lich in der Lheologey und denen Geschich-ten überaus vile Beschwernussen gebühret.
12 . Lruäitio die Gelehrtheit, und zwareine solche, durch welche man aus der un-erfahrnen Zahl e ruciibus empor gehobensolle werden, bestehet nicht nur in Wissen-schafft der gegenwärtigen, sondern auchder vergangenen Dingen. Die alte Grie-chen also umb 8olom8, und hernach umbLocrari!. Zeiten hatten leicht gelehrt zu seyn.Es waren kaum etliche hundert Jahr vor-»hero verstrichen, daß ihre Vorführer inGriechenland sich nidergesetzet, und beydiftm periacio fienge ihre Wissenschafft an.Was aber ausser ihres Lands in der übri-gen Welt wäre und geschahe, darumb be-kümmerten sie sich lange Zeit sehr wenig,und glaubten, sie kunten, auch ohne diseszu wissen dannoch gelehrt seyn. AusserDaßj Loion zu den Chaldäern, Pythago-