Band 
IV. Theil
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gelehrt zu werden 5 e t

sagen die Geschichte der Gelehrtheit selbstoder ttlttoriL iitterzria. Es ist nicht genug,daß ein ehrlicher Mann die Sachen/ soin der Welt vorkommen / verstehet/ derenUrsachen/ Mittel und Ende begreiffet: ermuß auch das nach Lange Zuerzehlen wis-sen, was andere, so jemahlen von Anbeginnauf der Welt gelebet, von disem oder je-nen Ding gelehrt, geredet, geschrieben,oder fast gar gedacht haben. Nicht genug,er muß eines jeden sein Vatterland, But-ter, Mutter, Anherren, Bruder, Schwe-ster, Wohnung, Kleidung, Lebens-Ma-nier, Statur, Alter, Kinder, LehrjüngerReichthumb, Ambt, Verrichtung, Reisen,Gesellen, Glück oder Unglück, Gemüths-Neigungen, Tugend und Laster, Lebenund Todt auswendig wissen- Noch nichtgenug : man solle auch aufzusagen wissen,wie groß seine hinterlassene Merck seyen,wie offt sie seyen, und von wem, abgescho-ben, von wem ausgebessert oder verfälschet,in was für Sprachen übersetzet, von wemund warumb gelobet oder getadlet, gutge-heißen oder verworffen; wo, wann, vonwem, wie offt, in was Grösse gedrucketworden, und hundert andere dergleichenDing, also daß umb ein Gelehrter zu seyn.es fast nöthig ist, daß man ein Buchhänd-ler seye.

il. AM