Mißbrauch -er Litteratur. L6r
ten poi^biüores, zu einem deutlichen Kenn-zeichen: daß man in der Beförderung der-selben gar nicht darauf zu sehen pflege^ob einer die wichtigen Fragen -- Ob Uome-rus den 8uiäär ausgeschrieben: ob lcx KK«-ctia von Rhodiser Rittern herkomme: ObpompiliuL ein Platonicus gewesen;ObSocrates die Moralezu erst vomHimmelgebracht: Ob Oaln ein Syneretiste, oderMeiste, und der Erfinder der Zaubereygewesen ? u. d. g. zu beantworten wisse.Man weiß wohl, was man an dem Orte,wo die Hrbitri bonorum aufdem RichtersStuhle sitzen, von den Gelehrten, die siedoch nicht entbehren können, zu urtheilenpfleget; man heisset sie Pedanten: und wennsie vor ihres gleichen als Ungeheuer derGelahrheit heraus gestrichen werden, solacht man darüber, und denckt, es gehegar natürlich zu, daß ein Gelehrter denandern kraue, damit er nehmlich wiedeegekrauet werde. Was wolte sich nun einPolyhistor vor Ehre, und Würden ver-sprechen, dessen man bey Lande und Stadt'eben so nöthig hat, als des fünsskenRa-des an einem Wagen. Es läst ja wohlsehr prächtig, odervielmehr lächerlich, wennder Herr Burmann zu Utrecht in seinemGedichte auf den 6r-evium diesen Polyhi-stor den Königen vorziehet, indem er von
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