Band 
IV. Theil
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Mißbrauch der Litteratur. 57z

schriben: und wenn einer von Marone vonbrmpücum zu reden anfängt, so dörffteihm wohl eher von einem Sack voll Lum-pen träumen , als daß er au einen Peri-patetischen Welkweiftn gedenckeu sollte.Härter irgend, Daß Socrates, nach desciceroVorgeben, die Sitten-Lehre vomHimmel auf die Erde gezogen, so kan erleicht auf den abgeschmackten Irrthum fal-len, daß Salomo bey Diesem Hcyden mdie Schule gegangen, oder doch nach ihmgelebt habe. Woher kommt es, daß sich

Manche einbilden: Ozrtcbus, Ibom-ckiUL

undandere derheutigenLcicÄicoruMhättenlauter neue Wahrheiten, und vor ihnensey niemanden was von dem allgemeinenZweifel, von den Vorurtheilen, den dreyHaupt-Lastern, der Herrschafft des Wil-lens über den Verstand, der äußerlichen,unv innerlichen Obligation, der Eigenliebeals der Duelle alles guten, oder auch allesbösen, dem Unterscheid unter Natur undGnade u. s. f. jemahlen in den Sinn kom-men, als weil sie in der Republic der Ge-lahrheit Fremdlinge seynd, und doch wohldabey vor angesehne Bürger derselben paßt-ren wollen.

iL. Ich erwehlt mir, wie bereits Zu An-fange gemeldet worden, die Mittel-Stras-se, und halte die Historie der Gelahrheit,und Kundschafft guter Bücher nicht vor

hockst