798 *60. Von der Henea/o^'e.
d>Ium. i6r.
Von den Adeltcherr Ahnaten bey
Hoch-Stifftern rc.
r. Es ist bey den meisten Stifftern nichtRegulären und Regulären, von geraumerZeither die Gewohnheit eingeführet worden, nie«mand scl Lapitulum auffchwören / oder Pro«feflion ablegen zu lassen, er seye dann von A-del. Also zwar, daß bey etlichen Stiffterneinige gelehrte oder OoKores noch zugelassen,bey andern aber dieselbige völlig ausgeschlossenWerden.
2. Hier liesse es sich fragen, ob diese Ge«wobnheit den Stifftern selbst, dem gemeinen IWiesen, oder der Cacholischen Kirche vor«träglich sey? Ich bin allzugering, als daß ichfalte eines Entscheides mich anmassen: son-dern ich will nur zufällig« Gedancken beysetzen,welche für und wider diese Gewohnheit auf« !flössen möchten. Erstlich zwar scheinet es uu« !nützlich zufeyn. Dann (r. der Adel sich auf jdie Kirchen-Einkünffte verlassend, welche erohne Arbeit und Mühe gewinnen kam weichetab von dem ihme vor Alters vorgesetzten Weg: ,er meidet die Kriegs-Künste mit denen er dasVatterland vor denen Feinden mit seinemBlut zu verfechten verbunden war, und wel«cher Ursach weaen er seine schöne Güter be«kommen. Woraus freylich dem gemeinen