Band 
IV. Theil
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802 k§. l 6 l. Von aveklchen Abnaren.'

sehr zu stalten komme: es wird die Gemein jdadurch aufgemuntert, solchen schönen Bey- ispiel viel hurtiger als jenen ihres gleichen nach-zufolgen. Sie bequemet sich lieber zum Ge- !horsam, wann da vom Glantz des hohenGeschlechts, dort von der geistlichen Würde ^selbe einen doppelten Zlntrib dazu empfindet. ^Den GeistlichenStand und der gantzen U,er- ^srckis wachset ein gröffers Ansehen zu, wann ^dessen Stellen mit auserlesenen Leuten besehetfeynd, deren mancher zu Führung Stab-und 'Scepters, andere zu anderen zeitlichen Hoch-heiten gebühren seynd. Bey denen Protestan-ten ist ihre Geistlichkeit zwar wegen mehr an- -dem, aber auch wegen dieser Ursachen in zim-licher Verachtung. Es scheinet, als schämensich vornehme Leuth dabey einschreiben zu las-sen, und wollen lieber mit einer geringen Be-dienung vor lieb nehmen, oder ihre Haut imKrieg zu Kauff tragen, als sich auch um diehöhere geistliche Stellen ihrer Religion be-werben: ein und anderes Stifft ausgenohmen,welche aber nicht als etwas Geistliches, son-dern fast für einen Crbtheil undzppaasgeangelsehen werden.

>o. Noch eine Frag wird sonst gestelltob die Gewohnheit bey denen Opaulis, dieUnedle auszuschliessen erlaubt, und gültig swe:Hiervon will ich, indem es mir an Wissen*fchafft manglet, kein Wort sprechen, sondernzu Venen Auslegern der geistlichen Rechten