!§. r 6;. Von der Wappen-Dunst. zu
vor diesem gebraucht , wann man andernKid oder Krieg ankündete. Jetziger Zeiti braucht man sie in Aufzügen, Turmren, Krö«
! nungen re. Ihr Amt ist auch die Wappendes Adels zu untersuchen , und bey Verlei-hung neue Wappen die Einrichtung zu thun. rc.
z. Wappen, ^rms, inlign», ist also einbeständigesZeichen, womit man nach gewissenüblichen Regien die Geschlechter, Gemeinden,und Personen, und ihre Rechten unterschei-det. Die Wappen-Kunst aber ist eine Wis-senschaffk von denen Wappen und dero Rech-ten, und Würckung.
4. Gehöret derowegen zu der Wappen-Kunst die öeneslogiz, die 6 eotzr 3 pbi 3 , dielliüoris, und das ^U 8 publicum Gleich-wie entgegen die Wappen-Kunst denen obge-rneldken Wissenschaften mercklich hilfst.
Bey den Wappen wird betrachtet r.die Theil oder gleichsam die Karenz. 2. dieGestassFigur, Färb, oder gleichsam die For-ma.
1. Die Theil ftvnd die Schild oder dasFeld. Der Helm. Dre Helm-Kleinod.Die Decken oder Mantel. Die Schild-träger , oder Unterstützen oder Unterlagen.Die Zelten derer drey letzte aber offt un-terlassen werden.
2. Die Gestalt bestehet in Figuren, welchein Feld gezeichnet ftvnd. In Tinkturen,
! oder Fachen.
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