S»4 166 Vsn der^Dappen'Uunst.
l6 6.
Das V. Stück von den Figuren.
r. Ein Figur jn den Wapv^ntstdir Ge-stalt eines gewissen Dings, welche in demFeld also darinn steht, daß es nicht an denRand anstoffet.
2. Ein Ehrenzeichen ist eben ein der-gleichen Gestalt, welche aber an dem Randanstost.
?. Damit man es eine Figur oder Ehren,Zeichen nennen könne, so wird von den Ms-lomern erfordert , daß das Feld mehr als ei-ne Drictur habe, und zwar also, daß eineTincmr mehr Platz des Felds einnehme alsdie andere.
4. Dann wann die Tinturen gleichenPlatz inv haben, so werden dergleichen SÄEi-dta Gebild genrnnet. Wie in dem näch-sten Kupferblat zu sehen an denen erstenWappen.
z. Doch ist zuwissen, daß hinter denen sogar auf den Nagl ausgestudtrttn Regle» wohlziemlich vil Einbildung und Unrichtigkeit man-ches mahl stecke. Dann unsereMe haben ih-rer Art nach ihnen .gleichwohl nach ihrem Lustund Einfall Wappen auserkohren, und semdvon ihnen unsere jetzige k^ss-mer nit befragtworden. Klar ists, daß die WappemReg-