844 »77« Lehren der Hösslickkelt.
wann er diese zweyDmg ihme kieffeingetruckt,mit Unhöfflichkeiten gegen andere vergessen?
5- Die Regien der Höfflichkeit werden zuweilen hergenommen von dem Licht der Naerur selbst. Zum Exempel/ das weiß jeder-mann , daß es schlechte Manier seyn würd ,wann ich einen, der eben in grossen Unglück,Trübsaal oder Traurigkeit stecket, wölke mitemem ziemlichen Gelächter grüssen und em-pfangen ?
6. Andere Regien giebet der Brauch unddie Gewohnheit. Was an einem . Orkh höf-lich ist, weil es der Brauch ist, wird an einemandern billich getadlet, weil es wider die Ge-wohnheit. Bey den§nChmeseren ist dieVor-hand die Lincke,bey den Europäern die Rech-te,bey den Franhosen die nächste an derWand,Das Hauptenblöffen wird bey den Chinesernfür so unanständig, als manierlich bey unsgehalten. Ja die Zeit, welche allen DingenMaaß vorschrelbrk, weiß auch in diesen ihreHerrschimg zu behaupten. Wie hvldseeligschine es unseren Asten, das Maul in eineSpitze zusamm zu ziehen. Jetzo mag es viel-leicht einer Bauren-Schmelzen hingehen«von uns zu reden, glaube ich, es werde eineZeit kommen, da man über die jetzige keve-rencen, deren drey oder vier ein baar Schuhwrgschleiffen, lachen wird.
?. Darum helft es: 8i fueris Köm«, komsno vivito more, 6 fueris sstbi, viviro 6c-