Band 
IV. Theil
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8. >82. Vom Reden/ Fragen rc. zz-

ren wollen ist ein Zeichen der Thorheit. Garnichts reden ist, stoltz, rhum, oder me-lancholisch.

Frage selten, ausgenommen beym ler-nen.

ro. Auf die Frag antworte gleich, undnit nur mit ia oder nein, sonder thue etwas vonder Sach darzu, oder die Ursach, oder so vilschweiß, oder ja GOtt fev lob,oder jazude-rv Diensten, oder ja Ihr Hochwürden: jaihr Gnaden.

n. Wann man dir ruffet, antworte nitmit ja, was, was ists rc. sondern was be-liebt? was befehlen ste?

12. Einem andern falle nit in die Red, son-der lasse ihn ausreden.

iz. Bitten steht einen Jüngling gar wohlan. Das soll allzeit geschehen mit dem Titlder Persohn, und mit den Worten demüthig,gchorsamb, unterkhänig. Weiter sage niegleich, thun ste mir das oder das; sondern er-weisen sie mir die Tätigkeit, die Ehr, dieHöffiichkeit, die Gnad, die hohe Gnad.

14. Also auch im Bedankten sage gehor-samben unkerthänigenDanckvordie Ehr,Höf-lichkeit, Gnad rc. Dienst kanst du nur zuschlechten Persohnen sagen , oder endlich zugleichen.

' r. Bald du merckest, daß du etwas ge-ithlet habest, bitte demüthig umb Verzeihung

mit