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man findet viele einheimische, noch mehr auslän,Lische, und unter beyden manche seltene. Zahl-reich find auch die Abarten, sonderlich welchewegen ihrer mannigfaltigen Farbe wohl in dieAugen fallen, wodurch man insonderheit denBlumenliebhabern dienen wollen. Meistentheilsfind die Abbildungen in natürlicher Grösse, undnicht selten sind Blüthen und Früchte besondersvorgestellet. Von der Güthe der Zeichnung,des Stichs und der Mahlerey wollen mir nichtssagen, worin auch dieses Werk den übrigen Knor-rischen Arbeiten gleich kömt.
Die Beschreibungen, welche in verschiede-nen Spalten lateinisch und deutsch gedruckt wor-den, bestehen in einer ausgewählten Synonymst,in einer weitläuftigen Beschreibung der Pflan-zen, und in Anzeigung der Heilkräfte, auch wohldes ökonomischen Gebrauchs. Von den neuernBotanikern sind Linne und Haller oft gebraucht.Viel wortreicher ist Gmelin, als H. Böhmer,auch hat ersterer oft ganze Stellen aus andernBüchern eingerückt, und manche Sachen mehrals einmal vorgetragen z. E. bey dem Herren-Birn-Baum (dessen Früchte man in HamburgRönigs-Tafel-Birn nennet) kömt dasjenigeabermal vor, was schon vorher vom Unterschied«zwischen dem Apfel- und Birnbaum gesagt wor-den. Ueber die verschiedenen Benennungen sindRegister angehenket, in denen auch französische,