142 physikalisch-Oekon.Bibl. IV B. r. ^
Für die natürliche Gestalt des Saphirs >hält der V. das schiefe Parallelepipedum desEisen-Vitriols, und er vermuthet, die vctae-duschen der Schriftsteller waren nur blaue Di-amante. Der orientalische Topas soll ein Octae-dron seyn. dessen beyde Pyramiden abgestumpftsind. Der Brasilianische soll ein viereöktes zPrisma mit Pyramiden seyn, und durch Feuerroth werden, da er alsdann für Rubin verkauftwird. Der meiste Topas und der Chrysolithaus Brasilien sollen von ihm nur in der Farbeverschieden seyn. Der sächsische Chrysolith soll ^auch nur in der Farbe vom sächsischen Topaseverschieden seyn.
Der achte Hyacinth, den Linne gar nichthat, besteht nach dem V. aus einem viereckigtenPrisma mit zwoen kurzen Pyramiden. Jeneshat Sechsecke zu Seiten, daher jede Pyramidevier rautenförmige Flächen besihet. DieserStein ist, durch die Härte und durch die Be-ständigkeit der Farbe in Feuer von Granaten,Chrysolithen, Topasen und Bergcrystall verschie-den. Er wird in Pohten, Böhmen und Schle-sien gefunden, oft rothgelb, oft auch weis mitGelb gemischt. Die kleinsten sind die zak-^cm»«i'lch^cinrbe oder z-n-Aom ci'^uvoi-^no, die manin Vivarai» findet, wovon ich auch einige in mei-ner Samlung habe. Der orientalische Sma-ragd soll dem sächsischen Topas gleichen, der
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