II. Suhm vin Norges Oeeonomie. »8r
len, die der V. auf seinem Guthe bekommenhar, welches bey Drontheim am Meere liegt,daher man den Tang oder das Meergraß starkzum Düngen nutzet, indem man es mit Mistvermischet. In einigen Jahren hat er davon2Oo, in andern zzo, und im Jahre 1760 sogarg9t> Last aufs Land gebracht. Im Jahre 1757gab die Gerste sechsfach, die H-mmelsgerste(trimme! achtfach.
Winkerrocken gab nicht einmal Die Aussaat wie«der, und ist überall dort eine misliche Saat.Der Haber gab viermal die Aussaat, aber derpohlnjsche sieben mal. Wir übergehen die an-dern Jahre. Im ganzen genommen ist daSLand in Zeit von sechs Jahren, ungeachtet allesangewendeten Fleißes, nicht bester geworden.Doch ist Norwegen so sehr verschieden in seinenTheilen, daß nichts allgemein angenommenwerden kan; und daß nian nicht von einer Ge,gend auf die andere schliessen darf. Die Kühegeben zwar nicht viele, aber sehr feite Milch.
Im Jahre 1758 wurde bloß in Drontheimvon Dänemark, und England eingstahren fürZ92;o Reichörhaler Korn und für 12900 Rthl.Malz, und ganz Norwegen braucht, nach desVerfassers Ueberschlage, jährlich fürchrey Ton»neu Goldes ausländisches Getreide. Dennochmeynt er, das ganze Reich würde für sich genugbauen können, wenn gar kein Brandrewein ge»M 4 branl