Xl. Lueders Gartenbriefe. 2ZZ
Erdmffeln, die erst seit dem letzten brabanti-schen Kriege, wenigstens erst seit »740, irrNiedersachftn gebauet werden sollen. Hierlernet man die Zuckererkuffeln von den übrigenunterscheiden; sie sollen eben diejenigen seyn,von denen gan;e Schiffiadungen aus Hollandjährlich nach Hamburg kommen. Das Be»häufen dieser Pflanze ist höchst vorthejlhaft.
Von den Steckrüben.ist wohl noch vonkeinem ein solcher guter Unterricht ertheilet, alsS. 414 gegeben worden. Sie sollen erst umSJahr 1764 durch die Glashändler aus Böhmenzu uns gekommen seyn. Ich halte sie für eineAbart von , und meyne, H.
^pjelmann habe sich in tal'ciculo primo geirrrst, da er dieser Pflanze tolia trirlum zuge-schrieben hat. Von eben dieser Art stammenauch die märkischen Rüben ab. In dem Briefsvon Winterendivien haben wir uns nach ei-ner Nachricht umgesehn von einer Art, diesehr fleischichre Stengel treibt, denen man dieäussere Haut abzieht, hernach in kleine Sches»ben schneidet, die man mit Salz einmacht,und im Winter mit Fleischbrühe gekocht, alsein angenehmes Gemüse ißt. Man soll sie inKassel haben, aber Samen haben wir dahernoch nicht erhalten können. tL>. 4Z8 Anlei,tung, wie man die Gartenmäuse schiessensoll; S. 447 ein Gartenkalendcr. S. 466.«ine sehr gute Nachricht von den brauch,