Band 
Vierter Band.
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Dir Chineser verwerfen nicht alle künstli-che Verzierungen; sie setzen in ihre Gärten,schöne, sorgfältig aufgeführte, kostbare Ge-bäude, diese verdecken sie nicht, sie verschönernauch die Gegend um denselben, und eröfnenAussichten wo sie fehlen. Wolke man das Ge-gentheil thun, so wäre es ja eben so, sagen sie,als ob man einen Diamanten in Holz oder Ledereinfassen, oder ihn damit bedecken wolle. Siestellen schöne Statüen hin, versehen sie miöInschriften, and bewürken dadurch dieErinnerung einer denkwürdigen Begebenheit.Auch regelmässige, geometrische Zeichnungenund Bildungen, auch gerade Linien erlaubensie, aber die Hauptsache machen sie nicht so dar-aus, als es bisher in unsern unnatürlichen,architektonischen Gärten geschehn ist. Sie wis-sen sich zu.' rechtfertigen, wenn man ihnen vor-wirft, daß auch also sie von der Natur abwichen,der sie nachzuahmen suchen wollen. Will mangar keine Kunst haben, will man, sagen sie,beständig bey der Natur bleiben, warum klei,der man sich denn nicht in unbereiteken Fellen,warum bauet man Wohnungen, und behilftsich nicht mit den natürlichen Höhlen und Klüf-ten der Berge, welche natürliche Wohnungenseyn würden. Verzierungen weichen immer,mehr oder minder von der Natur ab, aber siegefallen und sind bequem.

Durch