Ss4 physikalisch-Gekon. Bibl. IV B. 2.
Durch Zierathen und Werke der KunstUnterscheiden sie die verschiedenen Scenen ihrerGärren. Sie überleg n , ob alles in der Ge-gend und Lage sich zu einer Absicht verarbeitenläst, oder ob man verschiedene Scenen machenmüsse, und in letzter,m Falle suchen sie alles soeinzurichten, daß das Auge von einem Orte,alle übersehn könne. Aeussere oder entfernteGegenstände, z. B. Städte, Schlösser, Berge,Flüsse suchen sie, wenigstens dem Anscheinenach, mit in ihren Plan zu flechten, und wen-den solche an, um vielerley Aussichten zu er,halten. Die Gränzen ihrer Gärten umziehensie nicht mit Hecken ober Zäunen; sondern siewerfen an denselben Terrassen auf, zu deneyman unmerklich aufsteiget. Ihre innere Seitebesehen sie mit Unterholz; und die steile Seitenach aussen verdecken sie dem Auge ebenfalö mitBuschwerk. Sie legen Aussichten für die ver-schiedenen Tagszeiten und Jahrözeiten an.Die für den Sommer ist das gröste Meister,stück, worin Gebäude gesetzt werden, die inallen Theilen Pracht und Reichthum zeigen.Im kayftrlichen Garten zu Pekin, sind, ausserdem Pallaste, der für sich schon eine Stadtrusmacht, vier hundert Pavillons, die alle inade Bauart verschieden, und deren jeder nacheinem andern Geschmack aufgeführt ist. Ja,alles was Pekin im Großen hak, hat dieserGarten im Kleinen, als eine kleine befestigte
Stadt