M physikalisch -Oekon. Bibl.IV.B.z.
Metalle dienrhmliche Erscheinung geben, wennman sie nur dünne genug mache, damit siesich über dem Wasser halten können; manwird alsdann von den verschiedenen Metalleneben so verschiedene Arte» von Cryftallen aufdem Wasser sich bilden sehen.
Der V. verwirft den Sah, Laß dasWasser die Ursache aller .Flüssigkeit sey, undlegt diese Eigenschaft blos dem Brennbaren oderdem Feuerwesen bey. Er rechnet zu denCrystallisirungen nicht allein dasEiß, gewach-sene Steine, gegossene Metalle u.s.w. son-dern auch alle Arten von Guhr, Schmekzwerk,Glas, die Figuren so sich zu Winterszeit aufdem Glase bilden; alles geschieht nach dennehmlichen Gesehen der anziehenden Kraft derKörper untereinander, wenn die anziehendecentralische Kraft unterbrochen wird. Mine-ralische Blumen und Auswüchse ( Vegetation?)werden auch hieher gerechnet., Bey dieser Ge-legenheit erzählt der V. wie er in Zeit von 2Stunden einen schönen metallischen Auswuchszu wege gebracht. Er that m em Glas 2Quent. gekörntes Zinn, und goß darüber zwey-mal so viet von einer QuecksiU sr> Auslösungin Scheidewasser, mit einem Theil destillirtenWassers geschwächt; er that einen Theil einesgelben SalzgeisteS hinzu, worauf ein Auf-brausen und ein beträchtlicher weisser Nieder«schlag erfolgten; letzterer veränderte bald seine
Farbe,