z66 physikalisch - Oekon. Brbl. IV. B. z. !
ireide nicht in feuchter Witterung gemahlet«erden. Sollen die Kleyen völlig getrennetwerden, so muß die Mühle nicht zu schnellzehn. Man bedient sich in Italien durchge«hends nur des Sauerteiges und nicht der He-fen. Wie man säuren soll. Auf die Be-fchaffenheit des WafferS komme sehr viel an.
Ein Kennzeichen, daß der Teig genug ge«gohren habe, sey, daß einige mit der Faustin den Teig eingedrückte Gruben sich wiedergefüllet haben. Auch die Geschmeidigkeitdes Teigs ist ein gutes Kennzeichen. DerRath der Franzosen : erst ein drittel des TeigSgähren zulassen, hernach mit demselben das !zweyte Drittel zu mischen und gähren zu lassen , ^
und endlich auch das dritte hinzu zu thun, seyzwar sehr gur, aber für die Bäcker zu umständ-lich und langweilig. Die Zeit des Backens i nOfen, die die Bäcker zch sehr abkürzen, sollenach dem Abgänge am Gewichte bestimmtwerden.
S. zzc) kömtßder V. auf die Frage,'wieman im Mayländischen besser Bäckerbrod er-halten könne. Zuerst schlägt er scharfe undgenaue Polizeygesetze vor, dergleichen wir auchjn Deutschland an den meisten Orren haben.Hernach aber hoffet er doch mehr davon, daßman den Handel mit Brod einem jeden frey ^
geben